Blogbeitrag:

Ich funktioniere nur noch, wie du endlich wieder anfängst zu leben

„Ich funktioniere nur noch.“

Vielleicht ist genau dieser Satz der Grund, warum du gerade hier gelandet bist.

Nicht, weil dein Leben offensichtlich schlecht ist oder weil du gescheitert bist.. ganz im Gegenteil. Nicht, weil du gescheitert bist. Ganz im Gegenteil.

Von außen betrachtet läuft sogar alles: Du gehst jeden Morgen zur Arbeit. Du erledigst deine Aufgaben. Du bist zuverlässig. Du kümmerst dich um andere. Du hältst alles am Laufen.Du funktionierst.

Aber irgendwo tief in dir spürst du: So kann es nicht für immer weitergehen. Denn du möchtest nicht das Gefühl haben, dass dein Leben an dir vorbei zieht, dass du die schönen Moment verpasst und dich irgendwann fragst, hätte ich mehr aus meinem Leben machen können? 

Wenn dein Leben aus Pflicht statt Freude besteht

Viele Menschen verwechseln funktionieren mit Stärke. Denn wir haben gelernt uns und diese Gesellschaft zu integrieren und unseren Beitrag zu leisten. Viele denken dann: Ich ziehe das einfach durch. Ich muss belastbar sein. Ich darf mich nicht beschweren.“

Und ja – vielleicht bist du tatsächlich unglaublich stark. Vielleicht hast du gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Erwartungen zu erfüllen und immer weiterzumachen, auch wenn es schwerfällt.

Aber Stärke bedeutet nicht zwangsläufig alles auszuhalten. Stärke bedeutet eben auch, ehrlich hinzuschauen, wenn etwas nicht mehr stimmt. Denn wenn du nur noch funktionierst und das über einen längeren Zeitraum, entfernst du dich immer weiter von dir selbst und dem, was du wirklich willst. 

Deshalb fällt es dir auch schwer die Frage zu beantworten: Was willst du eigentlich wirklich? 



Wie du wieder anfängst zu leben

Der erste Schritt ist nicht, sofort dein komplettes Leben zu verändern.

⤷  Du musst nicht morgen kündigen.
⤷  Du musst nicht alles hinterfragen.
⤷  Du musst nicht direkt wissen, was deine große Leidenschaft ist.

Der erste Schritt ist viel einfacher, denn du darfst anfangen dir selbst wieder richtig zuzuhören. Auf deine Gedanken und deine Gefühle. Frag dich:

→ Was in meinem Leben gibt mir Energie und was nimmt sie mir?

→ Wann fühle ich mich wirklich wie ich selbst?

→ Welche Dinge mache ich nur, weil ich denke, dass ich sie machen muss?

→ Was würde ich verändern, wenn ich keine Angst vor der Meinung anderer hätte?

Diese Fragen bringen dich zurück zu dir. Sie öffnen dir die Tür dich wieder mit dir zu verbinden und wirklich herauszufinden was in dir schlummert. Die Antwort liegt nämlich nicht in irgendeiner Stellenbeschreibung oder Weiterbildung, sondern in dir. 



Dein Leben wartet nicht irgendwann auf dich

Das klingt jetzt vielleicht hart, aber vielleicht musst du das gerade hören. Es wird niemand kommen und dich retten, es wird keinen Moment geben, an dem du die Sicherheit hast die du brauchst um zu kündigen. Du darfst dich selbst entscheiden, diesen Weg zu gehen, ganz egal wie er aussehen wird. 

Denn der gefährlichste Gedanke ist:

→ Irgendwann wird es besser.

→ Irgendwann, wenn der Stress weniger wird.

→ Irgendwann, wenn mehr Zeit da ist.

→ Irgendwann, wenn alles perfekt passt.

Aber dieses Irgendwann kommt nicht von alleine. Das ist eine Entscheidung die du triffst, denn du entscheidest jeden Tag ob du weiter funktionieren möchtest oder anfangen möchtest herauszufinden wie du wirklich leben möchtest. 

 

Vielleicht ist heute der Moment, an dem du dir eingestehst:

„So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.“

Und genau dieser Satz kann der Anfang von etwas Neuem sein.

Wenn du dich in diesem Artikel wiedergefunden hast und das Gefühl hast, dass du nicht länger nur grübeln, sondern endlich Klarheit gewinnen möchtest, dann lade ich dich herzlich zu meinem kostenlosen Clarity Call ein.

In diesem Gespräch geht es nicht darum, dir zu sagen, welchen Job du kündigen oder welchen Beruf du wählen sollst. Es geht darum, gemeinsam herauszufinden, warum du dich gerade so fühlst und welche Richtung wirklich zu dir passt.

Du musst deinen Weg nicht heute komplett kennen. Aber du darfst heute den ersten Schritt gehen. Und manchmal beginnt genau dieser Schritt mit einem ehrlichen Gespräch.