Der Job fühlt sich an wie eine schlechte Achterbahnfahrt – warum du trotzdem sitzen bleibst
Montag: Du willst einfach nur, dass die Woche schnell vorbeigeht.
Freitag: Endlich Wochenende.
Sonntagabend: Du bekommst schlechte Laune, weil morgen wieder Montag ist.
Dann kommt plötzlich eine Gehaltserhöhung. Ein Projekt, das dir richtig Spaß macht. Ein guter Tag mit deinen Kollegen oder einfach eine Phase, in der gerade alles ganz gut läuft.
Und auf einmal denkst du:
„Ach, eigentlich ist es doch gar nicht so schlimm.“
Willkommen in deiner beruflichen Achterbahn.
Wie bist du überhaupt hier gelandet?
Du hast dich irgendwann für deinen Job entschieden.
⤷ Vielleicht, weil du dachtest: Das ist genau mein Weg.
⤷ Vielleicht, weil dein Umfeld dir gesagt hat, dass dieser Beruf perfekt zu dir passt.
⤷ Vielleicht war es die vernünftige Entscheidung: Gute Ausbildung, gutes Gehalt, sichere Branche.
⤷ Oder du bist einfach irgendwie hineingerutscht –
Und heute sitzt du da und fragst dich:
„Was soll ich denn stattdessen machen?“
Denn eigentlich bist du schon länger unzufrieden..
→ Du wachst montags auf und hast keine Lust auf die neue Woche.
→ Du quälst dich durch den Arbeitstag, obwohl du innerlich längst abgeschlossen hast.
→ Du zählst die Tage bis zum Wochenende.
→ Du arbeitest auf den nächsten Urlaub hin.
Und immer wieder kreisen dieselben Gedanken in deinem Kopf:
⤷ Was könnte ich stattdessen machen?
⤷ Was will ich eigentlich wirklich?
⤷ Soll ich kündigen?
⤷ Aber was, wenn es woanders genauso ist?
⤷ Was, wenn ich meine Entscheidung später bereue?
Du denkst darüber nach. Immer wieder.
Aber am Ende kommst du trotzdem zu keinem Ergebnis.
Und dann ist plötzlich wieder alles gut
Das Schwierige ist nämlich:
Dein Job ist wahrscheinlich nicht jeden einzelnen Tag schlecht, sondern es gibt ja auch die tollen, bessern Phasen.
⤷ Du bekommst die Gehaltserhöhung, auf die du gewartet hast.
⤷ Du verstehst dich gerade richtig gut mit deinen Kollegen.
⤷ Ein Projekt läuft wie am Schnürchen.
⤷ Deine Chef/in lobt deine Arbeit.
⤷ Du hast einen richtig guten Tag und gehst nach Hause mit dem Gedanken:
„Vielleicht passt es ja doch.“
Genau hier sitzt du schon in der Achterbahnfahrt ohne es wirklich zu merken, denn erst denkst so:
„Eigentlich ist mein Job doch okay. Ich sollte einfach dankbar sein.“
und dann…
„Ich kann das nicht mehr. Ich muss hier raus.“
Du bist verzweifelt, dann erleichtert.
Du findest tausend Gründe zu bleiben, dann findest du tausend Gründe zu gehen.
Und so fährst du immer weiter.. auf und ab…
Warum du immer wieder sitzen bleibst
Das Gemeine an dieser Achterbahn ist:
Beide Phasen halten dich davon ab, auszusteigen.
In deinen Tiefphasen bist du erschöpft.
Du hast kaum Energie für deinen normalen Alltag… geschweige denn dafür, dein komplettes Berufsleben auf den Kopf zu stellen. Du willst einfach nur, dass der Tag vorbei ist.
In deinen guten Phasen fehlt dir plötzlich der Grund, etwas zu verändern.
Du bekommst Anerkennung für dein Projekt und hast Spaß daran. Deine Kollegen sind nett, die Gehaltserhöhung kam auch zur richtigen Zeit, also denkst du:
„Vielleicht ist es ja doch okay.“
Und so wartest du auf die nächste Tiefphase.
Und auf die nächste Hochphase.
Und auf die nächste.
Monat für Monat. Jahr für Jahr.
Bis du irgendwann merkst:
Du hast dich gar nicht bewusst dafür entschieden, in diesem Job zu bleiben.
Du hast dich nur immer wieder dafür entschieden, nichts zu verändern.
Aber willst du wirklich so weitermachen?
⤷ Vielleicht ist dein Job nicht katastrophal.
⤷ Vielleicht verdienst du gutes Geld.
⤷ Vielleicht hast du nette Kollegen.
⤷ Vielleicht hast du sogar viele Dinge, für die du dankbar bist.
Aber die entscheidende Frage ist:
Reicht „eigentlich ist es doch okay“ für dein Leben?
Willst du wirklich, dass sich dein Arbeitsleben weiterhin so anfühlt?
Wenn deine ehrliche Antwort darauf „Nein“ ist, dann bedeutet das nicht automatisch, dass du morgen kündigen musst.
Du musst auch nicht sofort wissen, was dein neuer Traumjob ist.
Und du musst schon gar nicht irgendeine radikale Entscheidung treffen, nur weil du gerade eine schlechte Phase hast.
Du darfst erst einmal Klarheit schaffen, denn..
Aussteigen bedeutet nicht automatisch zu kündigen
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem du bisher festgehangen hast.
Du denkst, du hast nur zwei Möglichkeiten: Bleiben oder kündigen.
Aber dazwischen liegt so viel mehr.
Du kannst erst einmal herausfinden..
- Was macht dich überhaupt unzufrieden?
- Was möchtest du stattdessen, was macht dir wirklich Spaß?
Nutze deine Tiefphasen anders
Deine Unzufriedenheit kann dir nämlich etwas zeigen, wenn du lernst hinzusehen:
Wenn du wieder in einer Tiefphase bist, frag dich nicht nur: „Wie halte ich diese Woche aus?“
Frag dich stattdessen:
⤷ Was genau stört mich gerade eigentlich?
⤷ Was möchtest du nicht mehr?
⤷ Was fehlt dir?
⤷ Was kostet dich Energie?
Wenn wieder eine bessere Phase kommt, mach nicht einfach einen Haken darunter und vergiss alles.
Nutze diese Energie für die nächsten Schritte, denn dann kommt die Umsetzung
⤷ Recherchiere.
⤷ Sprich mit Menschen.
⤷ Probiere Dinge aus.
⤷ Informiere dich über Möglichkeiten.
⤷ Reflektiere deine Stärken und Interessen.
Und vor allem: Komm ins Handeln.
Du musst dabei nicht sofort die perfekte Antwort finden. Klarheit entsteht indem das du neue Dinge ausprobierst, über dich hinauswächst und dadurch neue Möglichkeiten in Betracht ziehst.
Klarheit entsteht nämlich nicht immer durchs Nachdenken.
Du musst nicht dein komplettes Leben heute entscheiden
& das schreibe ich deshalb so, weil ich auch Angst davor hat, wenn ich das jetzt mache wird sich sofort alles verändern. Tut es nicht.
Dein Ziel darf sein, ein Arbeitsleben zu gestalten, das insgesamt zu dir, deinen Werten und deinem Leben passt.
Und dafür brauchst du nicht noch mehr Durchhaltevermögen.
Du brauchst Klarheit.
Und genau da kannst du anfangen
Wenn du dabei nicht alleine im Kreis denken möchtest, können wir genau dort anfangen.
In einem kostenlosen Klarheitsgespräch schauen wir gemeinsam darauf, wo du gerade stehst, was dich in deinem aktuellen Arbeitsleben festhält und welche Richtung für dich wirklich Sinn machen könnte.
Nicht, damit ich dir sage, was du tun sollst.
Sondern damit du selbst wieder klarer siehst und eine Entscheidung treffen kannst, die wirklich zu dir passt.
Denn am Ende geht es nicht darum, irgendeinen anderen Job zu finden.. Sondern darum, dein Arbeitsleben bewusst zu gestalten, statt einfach weiterzufahren.