Blogbeitrag:

Nicht wissen, was man will? Warum genau das dich so unter Druck setzt

Nicht dein Job ist gerade dein größtes Problem.
Sondern der Druck, den du dir selbst machst, weil du nicht weißt, was du wirklich machen willst.

Dieses Gefühl von:

„Ich müsste das doch längst wissen.“

„Warum haben alle anderen einen Plan – nur ich nicht?“

→„Wie kann es sein, dass ich immer noch keine Ahnung habe?“

 

Und genau dieser Druck zieht dir jeden Tag mehr Energie. Ich verstehe das so gut, weil ich selbst einmal genau dort stand. Ich habe mich selbst fertig gemacht, mich permanent verglichen und gedacht:

„Wie kann es sein, dass andere ihren Karriereweg kennen und ich nicht?“

Doch genau dieser Gedanke war das eigentliche Problem.

 

Warum du in diesem negativen Kreislauf feststeckst

Solange du gegen dich arbeitest statt mit dir, wirst du immer wieder im selben Kreislauf landen:

⤷ Ich hasse meinen Job.

⤷ Ich will endlich etwas anderes machen.

⤷ Aber ich weiß nicht was.

⤷ Ich kann doch sowieso nichts anderes.

⤷ Ich bin eine Versagerin.

⤷ Also akzeptiere ich einfach alles so wie es ist.

⤷ Repeat.

Dieser Kreislauf hat nichts mit fehlender Fähigkeit zu tun.
Er entsteht durch inneren Druck, Selbstzweifel und Überforderung.

Denn wenn du dich jeden Tag dafür verurteilst, noch keinen Plan zu haben, passiert Folgendes:

Du verlierst Energie.

Du verlierst Vertrauen in dich selbst.

Du siehst keine Möglichkeiten mehr.

Und du kannst niemals klar erkennen, was wirklich zu dir passt.

 

Der Druck blockiert deine Klarheit

Viele Menschen glauben, sie müssten sofort ihre komplette Berufung kennen.
Den perfekten Karriereweg.
Den einen richtigen Job.

Doch genau dieser Druck sorgt dafür, dass du dich innerlich immer weiter entfernst von dem, was du eigentlich möchtest.

Denn Klarheit entsteht nicht durch Druck.
Klarheit entsteht durch Verbindung mit dir selbst.

Und dafür brauchst du etwas, das du dir vielleicht bisher nie erlaubt hast: Akzeptanz.

 

Warum Akzeptanz der erste Schritt ist

Ich weiß, wie schwer das klingt.
Auch ich dachte jahrelang:

„Wenn ich meine Situation akzeptiere, bleibt alles für immer so.“

Aber das Gegenteil ist der Fall.

Denn solange du innerlich gegen deine aktuelle Situation kämpfst, verlierst du unglaublich viel Energie. Energie, die du eigentlich für Veränderung brauchen würdest.

Stell dir vor, du möchtest mit einem Auto losfahren – aber der Tank ist komplett leer.
Wie weit wirst du kommen?

Genau deshalb ist Akzeptanz so wichtig. Nicht, um stehen zu bleiben. Sondern um wieder Kraft zu sammeln.

 

Akzeptanz bedeutet nicht aufzugeben

Akzeptanz bedeutet nicht, dass du deinen unglücklichen Job für immer behalten musst.
Es bedeutet nur:

anzunehmen, wo du gerade stehst

aufzuhören dich selbst fertig zu machen

dir selbst wieder Raum zum Atmen zu geben

Denn erst dann kannst du wieder klar denken.

 

Der zweite Schritt: Ehrliche Reflexion

Wenn dein Tank wieder voller wird, kannst du anfangen, die richtigen Fragen zu stellen.

Nicht: „Was ist mein perfekter Traumjob?“

Sondern erstmal: Was genau macht mich eigentlich unglücklich?

Frage dich:

→Was stört mich wirklich an meinem aktuellen Job?

→Welche Aufgaben rauben mir Energie?

→Welche Menschen oder Umstände belasten mich?

→Was möchte ich auf keinen Fall mehr?

→Was würde ich gerne ausprobieren, habe mich aber bisher nie getraut?

 

Und vor allem:

Was ist wirklich der Worst Case?

Vielleicht probierst du einen neuen Weg aus…
und merkst, dass er doch nicht zu dir passt.

Aber ganz ehrlich? Genau an einem Ort zu bleiben, der dich unglücklich macht, ist doch bereits ein Worst Case. Warum also nicht losgehen und es versuchen?

Du musst nicht sofort alles wissen

Du musst heute nicht deine gesamte Zukunft planen.
Du musst nicht sofort deine komplette Berufung kennen.

Aber du darfst anfangen, dir selbst zuzuhören statt dich weiter unter Druck zu setzen.

Denn genau dort beginnt Veränderung.

 

Zwei Dinge, die alles verändern können

Wenn du nur diese zwei Schritte umsetzt, wirst du bereits auf einem völlig anderen Weg sein:

1. Akzeptanz

Hör auf gegen dich selbst zu kämpfen.

2. Reflexion

Finde heraus, was wirklich zu dir passt – Schritt für Schritt.

Du bist damit so viel weiter, als du gerade glaubst.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen

Wenn du das Gefühl hast festzustecken und dir Unterstützung auf deinem Weg wünschst, dann buche dir gerne einen kostenlosen Call mit mir.

Gemeinsam schauen wir, wo du gerade stehst, was dich wirklich blockiert und welche Möglichkeiten wirklich zu dir passen.

Ich freue mich auf dich.

Deine Romina